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Lavazza Group: Rekordjahr 2016

16-05-2017 • Unternehmensmeldungen

 

Lavérune, 16. Mai 2017 – Am 31. Dezember 2016 hat die Lavazza Group nach Genehmigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses durch den Vorstand den Jahresbericht vorgelegt.

 

 

Nach den italienischen GAAP und mit einem 10-Monats-Beitrag von Carte Noire belief sich der Konzernumsatz auf 1,9 Milliarden Euro, ein Plus von 29 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit einem organischen Wachstum von 4 %, das deutlich über dem Marktdurchschnitt von 2 % liegt. Das starke Wachstum war die Folge von verschiedenen Übernahmen in den letzten zwei Jahren: Neben Merrild aus Dänemark und Lavazza in Australien wurde Carte Noire Teil der Lavazza Group.

Die Gruppe verzeichnete auch ein starkes Wachstum auf den Auslandsmärkten, die 60,3 % des Umsatzes ausmachten (gegenüber 52,8 % im Jahr 2015), insbesondere dank des Beitrags aus Frankreich. Nach der Übernahme von Carte Noire ist das Land, im dem 1982 Lavazzas erste internationale Expansion stattfand, nun mit 500 Mitarbeitern und einem Umsatz, der derzeit (2016) 20 % des Gesamtumsatzes der Gruppe ausmacht, das zweitwichtigste Land nach Italien.

 

 

„2016 war ein aussergewöhnliches Jahr für Lavazza. Mit der Übernahme von Carte Noire haben wir die internationale Entwicklungsstrategie der Group eingeführt, die darauf abzielt, unsere Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auf globaler Ebene zu stärken“, so Antonio Baravalle, CEO von Lavazza. „Die Ergebnisse bestätigen den Gesamterfolg der Integration zwischen den beiden Unternehmen, die sich aus unseren gemeinsamen Werten, aus dem Austausch von Exzellenz und aus einer starken Komplementarität zwischen dem Einzelhandelsmarkt und dem Konsum ausser Haus ergibt. Im Jahr 2017 wollen wir uns weiterhin für eine perfekte Integration einsetzen, um zu einem der wichtigsten Akteure in der Kaffeewelt zu werden und unseren Ruf als Premium-Produzent in Italien zu erhalten. Mit einer höheren organischen Wachstumskapazität des Marktes erwarten wir für 2020 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro.“

 

 

Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 61,7 Millionen Euro, ein Anstieg von 34,1 % gegenüber 46 Millionen Euro im Vorjahr. Bezogen auf den prozentualen Anteil am Umsatz entspricht die Marge im Wesentlichen dem Vorjahr. Bei gleichem EBIT-Parameter wurde 2016 ein Wachstum von über 54 % gegenüber dem Vorjahr erzielt.

 

 

Die Gewinne für das Jahr 2016 beliefen sich auf 82,2 Mio. EUR, was nicht mit dem Ergebnis von 2015 zu vergleichen ist, da letzteres durch Veräusserungsgewinne in Höhe von 822,8 Mio. EUR aus dem Verkauf der Beteiligung an Keurig Green Mountain gesteigert wurde.

 

 

Die Nettofinanzposition lag bei 687,5 Mio. EUR (1,351 Mio. EUR im Jahr 2015).

 

 

Lavazza behielt seine Führungsposition auf dem italienischen Markt und steigerte seinen Anteil auf 41 %, obwohl der Kaffeeverbrauch im dritten Jahr in Folge zurückging. Insbesondere das neue Produktportfolio und eine klare Produktsegmentierungsstrategie für die verschiedenen Kundentypen ermöglichten sowohl in Italien als auch weltweit die Einführung wichtiger Neuerungen in Einklang mit den aktuellen Trends.

 

 

Mit der Übernahme von Carte Noire stieg die französische Produktionsanlage von Lavérune in das industrielle System der Lavazza Group ein. Neben Settimo Torinese und Gattinara in Italien ist die Anlage nun eines der wichtigsten Zentren, in denen die Produkte der Lavazza Group hergestellt werden. Es wurde eine Investition in Höhe von 16 Millionen Euro getätigt, um das gesamte Werk umzustrukturieren, es moderner zu machen und es mit Hi-Tech-Produktionslinien für zukünftige Entwicklungen zu rüsten.

 

 

„Wir sind ein Unternehmen, das gerne über sein ‚Erbe‘ spricht, aber wir haben auch eine Vision für die Zukunft und Engagement für Spitzenleistungen. Dieser Ansatz erlaubte es uns, Carte Noire und Merrild in Rekordzeit zu integrieren“, so Marco Lavazza, Vizepräsident von Lavazza. „Wir sahen die Übernahme als Bereicherung, als eine gemeinsame Chance, bei der jede Partei die andere ergänzt, bei der sich neue Perspektiven eröffnen und es gemeinsame Wege zu Innovation und Technologie gibt. Wir haben in Menschen und Prozesse investiert, um für alle eine schnelle, effiziente und zufriedenstellende Integration zu erreichen.“

 

 

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