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Open Art

Lisa Hoke verleiht Nuvola mit ihrer Kunst Farbe

Veröffentlicht am 24 April 18

Sie kam aus New York angereist. Für ihre erste Arbeit in Italien stellten wir ihr eine riesige weisse Wand im Erdgeschoss von Nuvola sowie viele Kisten mit vollen und leeren Kaffeepackungen zur Verfügung.

 

Lisa Hoke ist eine amerikanische Künstlerin, die für ihre riesigen Installationen in grellen Farben sowie für ihre Bilder berühmt ist, die sich nicht in ihren Rahmen halten lassen. Sie hat eingewilligt, an unserem Hauptsitz für uns zu arbeiten, wo ihre Arbeit „Dolce Croma“ ausgestellt ist.

 

Nach Beendigung ihres Kunstwerks haben wir sie interviewt. Und das hat sie über ihre Zusammenarbeit mit Lavazza gesagt: 

 

Lavazza kam also ganz überraschend mit dem Wunsch bezüglich Nuvola auf Sie zu. Wie sind Sie an diese Herausforderung herangegangen?

 

Ich fand es von Anfang an wirklich interessant und begann damit, mich über das Unternehmen zu erkundigen: über die Geschichte, den neuen Hauptsitz, Nachhaltigkeit, über den Kaffee, die Ursprünge des Familienbetriebs … über die Zusammenarbeit mit Künstlern. Ich habe sofort verstanden, dass es sich hier um ein herausforderndes Umfeld handelt, das andere inspirieren kann. Ich war angenehm überrascht von der Tatsache, dass ich nicht gebeten wurde, ein gerahmtes Gemälde, sondern eine Kreation speziell für den neuen Verkaufsraum des Hauptsitzes zu konzipieren und zu fertigen. Von da an wusste ich, dass es gut laufen würde!

 

Das Projekt beinhaltete alle Elemente, die ich liebe: ein tolles Team, das mich unterstützte, grosse Räume und die volle künstlerische Freiheit, die ich brauchte, um zu arbeiten. Ich bin gleich dort hingegangen, Schere und Tacker in der Hand, mit sechs bis acht Wochen Herstellungszeit vor Ort, ohne Verzögerungen.

 

Als ich bei Nuvola ankam, waren alle möglichen Verpackungsmaterialien bereits vorbereitet. Riesige Rollen von Alufolie, wie sie für Kaffeetüten verwendet werden; mit bedruckten Verpackungen gefüllte Kisten, die noch zusammengesetzt werden mussten; Hunderte von Gläsern in verschiedenen Grössen und bunte Plastik-Kaffeekapseln – sowohl voll als auch leer! Beeindruckend.

 

Trittleitern, Gerüste, Tische, Werkzeuge: Alles, was ich brauchte, um meine Arbeit zu beginnen, war da. Das bedeutete, dass ich von Anfang an die volle künstlerische Freiheit hatte. Ich konnte mich ausschliesslich auf den Schaffensprozess konzentrieren.

 

„Dolce Croma“ hätte es ohne das Engagement aller an diesem Projekt Beteiligten nicht gegeben. Ihre Hilfe war von Anfang bis Ende von entscheidender Bedeutung.    

 

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– Wie kam es zu der Idee, Lavazza Packungen zu verwenden, und wie haben Sie diese zum Leben erweckt?


Lavazza kam zu mir mit der Idee, ihre Verpackungen zu nutzen, um auf die Geschichte des Unternehmens zurückzublicken und sich seine Zukunft vorzustellen. Meine früheren Wandbilder wurden mit weggeworfenen Teilen von recycelten Kartonverpackungen erstellt: Auf diese Weise hatten die Materialien ein Element der Unberechenbarkeit und Zufälligkeit. Ich mochte die Idee dieser neuen Herausforderung, die sich aus den riesigen Mengen an bedruckten Materialien ergab.

 

Erst nachdem ich angefangen hatte täglich daran zu arbeiten, begann ich ein Gefühl für die Materialien zu bekommen. Ich benutzte dünnes Band, um an den Wänden zu zeichnen, und schaffte so eine Basis für eine Zeichnung in Bewegung. Ich hatte zwei Helfer, die sechs Wochen lang endlos zuschneiden mussten. Das Schneiden und Sammeln der Farben lieferte mir eine Palette, mit der ich beginnen konnte.  Anschliessend konnte ich den Farbkontext ändern und ihn nutzen, um neue Rhythmen und Themen zu entwickeln.

 

Ich war genauso überrascht wie die anderen, als ich herausfand, dass sich die Formen umso spontaner herausbildeten, je kleiner die geschnittenen Stücke waren und je mehr ich sie faltete und manipulierte.

 

Diese wurden dann geschnitten, geklebt, getackert und befestigt: Einer der besten Momente war das Bohren und Befestigen der Lavazza Kaffeedosen direkt an der Wand. Dadurch entstand aus ihnen ein Bogen, der das Vinyl, das Aluminium und die Kartons wunderbar voneinander absetzte. 

 

 

 

Die daraus resultierenden Bilder stammen aus den einzigartigen und komplexen Verpackungen, den Farben vor Ort und den Qualitäten, von denen ich mich inspirieren liess, während ich sie auswählte und an meine persönliche Vision anpasste. Als ich sie nach Farben aufteilte, hatte ich die Chance, jedes Element zu betrachten – Zentimeter für Zentimeter. Ich befreite sie von ihrer ursprünglichen Funktion, verwandelte sie in Elemente, die etwas Neues ergaben, und zwang sie so in Aktion.

 

Die allgemeine Struktur ist abstrakt. Allerdings ist in der oberen linken Ecke des Wandbildes die sanfte Anwesenheit eines Baumes wahrnehmbar. Die unbegrenzte Inspiration, die ich aus dem fantastischen Produktdesign gewonnen habe, lieferte den Ausgangspunkt für das Projekt.

 

Einer der interessantesten Teile meiner täglichen Arbeit mit Lavazza war die Arbeit an diesem Werkstück, das in Zeitlupe seine Form anzunehmen schien. Manchmal ergeben sich Momente der Tätigkeit langsam und dann auf einmal ganz plötzlich, weil sie sich als notwendig erwiesen. Jede kreative Entscheidung war mit der Arbeit des Vortages verbunden, während es jetzt ein einheitliches Werkstück zu sein scheint.

 

– Ihr Werk für Nuvola wird jeden Tag von Lavazza Mitarbeitern gesehen. Welche Botschaft möchten Sie ihnen vermitteln?

 

Ich habe keine Botschaft. Ich hoffe vielmehr, ein Kunstwerk geschaffen zu haben, das die fundamentale Bedeutung bestätigt, die ich scheinbar bescheidenen Gesten beimesse, die, wenn sie wiederholt werden, Kraft und Identität annehmen.

 

Das Geheimnis das langsam offenbart wird ist, dass die Betrachter genauso viel wissen wie ich: Es ist alles vor ihren Augen. Ihre Arbeit ist auch Teil meiner Arbeit und unsere Geschichten verflechten sich miteinander.

 

– Können Sie das Erste zeichnen, das einem in den Sinn kommt, wenn man das Wort „Kaffee“ sagt?

 

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