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Coffee Sips

Literarische Cafés

Veröffentlicht am 18 Juli 17

DAS BUCH ALS TREIBENDE KRAFT VON VERÄNDERUNG

Die  Verbindung zwischen Kaffee, kultureller Identität und Entstehung von Literatur  in einer Stadt war schon immer sehr stark. 

Bücher können als eine treibende Kraft der Veränderung einer Stadt im Laufe der Zeit gesehen werden. Sie sind oftmals an den Orten zu finden, an denen sich Intellektuelle, Philosophen, Politiker und prominente Persönlichkeiten der jeweiligen Zeit  versammelten  und  miteinander  diskutierten. Diese Plätze waren  Cafés und literarische Salons.

Ohne den Namen eines Kaffeehauses zu erwähnen, könnte man weder eine Seite zur Literatur- noch zur Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts schreiben.
P. Bargellini

EINE REISE DURCH LITERARISCHE CAFÉS

Könnte eine Tasse Kaffee sprechen, würde sie zahlreiche Geschichten über den Geschmack der Freiheit, den Kampf für die Meinungsfreiheit und die intellektuellen Tätigkeiten erzählen, die zur Geburt kultureller Bewegungen beigetragen haben.

 

Hier starten wir unsere Reise durch die berühmtesten literarischen Cafés Italiens.

 


 

TRIEST

Ein Hafen wie  Triest ist wie ein Theater des blühenden Austauschs von Produkten und Ideen. Das Vorhandensein wichtiger literarischer Cafés scheint hier nur die natürliche Entwicklung einer neuen Art des Kulturerlebens widerzuspiegeln.

Wir befinden uns  in der Via Battisti 18. Wir stehen vor einer eleganten und edlen Glastür. Dahinter ein Treffpunkt für italienische und internationale Schriftsteller wie Ettore Schmitz, besser bekannt als Italo Svevo, Umberto Saba und James Joyce – ein Ort, der schon bald  zum Epizentrum des kulturellen Eifers des frühen 20. Jahrhunderts werden sollte.

 

 

 

MAILAND, FLORENZ, ROM

Zwischen der  Via Verdi und der Via Manzoni  und nur ein paar Schritte vom Dom entfernt befand sich 1817 eines der Cafés, das zu einem Bezugspunkt für die intellektuelle und politische Szene von  Mailand wurde und das Patrioten während der Fünf Tage von Mailand als Treffpunkt nutzten. 

Auf der Piazza della Repubblica in Florenz sitzen Sie vielleicht am selben Tisch, an dem 100 Jahre zuvor Marinetti die Grundlagen für das Manifest des italienischen Futurismus niederschrieb.

Um unsere literarische Reise abzuschliessen, müssen wir uns nach Rom begeben und in die  Via Condotti fahren, die nicht weit von der Spanischen Treppe entfernt ist. Hier begegnet man dem, was einst als das „Caffè di Strada Condotta“ bekannt war, über das  1743 Giacomo Casanova geschrieben hat. Es ist nicht verwunderlich, dass das älteste literarische Café Italiens  in der Hauptstadt zu finden ist.

 

Die Art und Weise, wie wir kommunizieren und interagieren, ist vielleicht im Begriff, sich zu verändern. Nicht verändern wird sich hingegen die Freude über eine Pause, in der man sich in den  Seiten eines Buches  verliert und die wunderbare Umarmung  eines duftenden, heissen Kaffees geniesst.

 

 

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